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Bau der Hungerburgbahn neu schreitet voran

Die alte Hungerburg-Standseilbahn verband seit 1905 die Innsbrucker Stadteile Saggen und Hungerburg. Nach jahrelangen Diskussionen wurde 2005 schließlich für einen Neubau der Bahn entschieden und am 2. Dezember 2005 fand der Spatenstich für das neue Projekt statt.


Das Projekt wurde von der renommierten Architektin Zaha Hadid, die sich bereits für die Planung der Berg-Isel-Schanze verantwortlich zeigte, geplant und wird als Public Private Partnership zwischen der Stadt und der Baufirma Strabag finanziert. Bei der Errichtung der Haltestellen kommen zahlreiche maltech-Teleskoparbeitsbühnen zum Einsatz, die vor allem bei der Montage der Stahlträger in luftigen Höhen wertvolle Dienste leisten.

Der Bau der Bahn soll noch 2007 fertig gestellt werden.

Nach den veröffentlichten Plänen soll die Streckenführung unterirdisch beim Kongresshaus beginnen, mit einem 372 m langen Tunnel dem Rennweg folgen und bei der Zwischenstation Löwenhaus wieder an die Oberfläche kommen. Nach Überquerung des Inns mit einer 242 m langen Brücke mit zwei Pfeilern führt die Trasse ein Stück weit am St. Nikolauser Innufer oberirdisch entlang, um dann in den 445 m langen Weiherburgtunnel zu münden. Ab der Zwischenstation Alpenzoo führt die Strecke oberirdisch auf einer 462 m langen Stahlbetonbrücke und mündet kurz vor der Bergstation in die alte Trasse.